Gute schlechte fette

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#Gesundheit #Alltag
Gute Fette,
schlechte
Fette
Omega-Fettsäuren im Fokus

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Bei Psoriasis: Lieber mehr Omega-3 - als Omega-6-Fettsäuren.

Du bist, was du isst – diesen Satz kennt fast jeder. Und wie bei vielen Weisheiten steckt auch hier ein Körnchen Wahrheit drin. Gerade bei Psoriasis spielen Nahrungsmittel und Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle. Es gibt Lebensmittel, die wir besser vertragen als andere, nach einigen bekommen wir Bauchschmerzen oder Hautunreinheiten. Und bestimmte Nahrungsmittel können entzündliche Prozesse in unserem Körper auslösen oder verstärken, andere wiederum unterdrücken diese. Besonders bei Psoriasis sollte man darauf achten, wie sie vertragen werden.
Sehen wir uns beispielsweise Fette genauer an. Einige davon sind für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung essentiell (besonders wichtig), allerdings nur in geringen Mengen in unserem Essen enthalten. Unter den Fetten sind die mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wahrscheinlich die bekanntesten, sie können viele Funktionen und Abläufe in unserem Körper beeinflussen. Unser Körper kann diese wichtigen Fettsäuren nicht selbst produzieren, darum müssen wir sie über die Nahrung aufnehmen.

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So einfach ist das gar nicht, denn wie so oft kommt es auf das richtige Verhältnis an. Meist überwiegt der Anteil an Omega-6-Fettsäuren. Der Haken dabei: Aus einer bestimmten Omega-6-Fettsäure, der Arachidonsäure, bildet der Körper Botenstoffe, die bestehende Entzündungen und Entzündungsprozesse fördern. Arachidonsäure kann z.B. bei Psoriasis-Patient*innen in großer Menge in der Haut gemessen werden. Um Omega-6-Fettsäuren im Speiseplan zu reduzieren, sollte man auf Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl verzichten. Der Anteil von Omega 6 in rotem Fleisch, Innereien, Eigelb oder anderen tierischen Fetten ist ebenfalls sehr hoch.
Omega-3-Fettsäuren wirken hingegen entzündungshemmend und können daher Psoriasis positiv beeinflussen.
Enthalten sind Omega-3-Fettsäuren hauptsächlich in Pflanzenölen wie Lein-, Soja-, Hanf-, Raps- und Walnussöl, sowie auch in Seefischen wie Lachs, Sardine, Hering, Makrele und Thunfisch. Da Seefische aber heutzutage mit Schadstoffen belastet sein können, sollte man eher zu heimischem Fisch aus kontrolliertem Gewässer greifen. So enthalten z.B. Saiblinge große Mengen an Omega-3-Fettsäuren – dazu passt ein Salat mit Pflanzenölen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Damit bekommt man mit nur einer Mahlzeit ausreichend Omega-3 und es schmeckt auch noch hervorragend.
Bilder: © Shutterstock / Oksana Slepko

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